Funktionsweise


Diese schematische Darstellung entspricht nicht ganz unserer Biogasanlage. Wir haben keine Vorgrube dafür einen Nachgärer, beide Behälter sind gleichgroß, beheizt und mit Rührwerken ausgestattet. 

In den Fermenter kommt Gülle oder auch Wasser, über den Mischer die Feststoffe wie Gras-und Maissilage. Die Fermenter werden auf 42°C (mesophil) oder bis zu 52°C (termophil) aufgeheizt. Die Rührwerke sorgen dafür, das eine homogene Masse entsteht und sich keine Schwimmschichten bilden. Durch den anaeroben (ohne Sauerstoff), mikrobiellen Abbau der organischen Stoffe entsteht Biogas. Dieses besteht zu 50-70% aus dem Energieträger Methan, zu 30-40% aus Kohlendioxid sowie aus Spuren von Schwefelwasserstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Kohlenmonoxid.

Über eine Gasleitung und Gasspeicher gelangt das abgekühlte Biogas (ca.20°C) zum BHKW. Dort treibt es einen Gasmotor an, der wiederum einen Generator antreibt. Der elektrische Strom wird in das Netz eingespeist, die Wärme für den Betrieb der Anlage bzw. für das beheizen von Gebäuden benutzt.

Das ausgefaulte Substrat im Nachgärer ist geruchsarm und nährstoffreich und wird als hochwertiger Dünger auf den Felder ausgebracht.

Der durchschnittliche Heizwert von 1m³ Biogas entspricht etwa 0,6 Liter Heizöl.

Biogasanlagen sind umweltfreundlich.

  • das schädliche Methan wird verbrannt
  • es wird nur soviel Kohlendioxid ausgestoßen welches die Pflanze bei ihrem Wachstum aufgenommem hat