unsere Biogasanlage

Auf dem Bild sieht man die beiden Fermenter aus der Erde ragen. Beide Behälter haben einen Durchmessen von 14 m und sind 5 m tief. Der rechte Behälter, der Nachgärer, ist 0,75 m tiefer. Dadurch brauchten wir keine Pumpe zwischen den Behältern einbauen. Das Substrat läuft über einen Überlaufschacht vom Hauptgärer (links) in den Nachgärer. Im Bild links sieht man den Mischer, in Ihn kommen alle Kofermente. In unseren Fall Grassilage ca. 2/3, Maissilge ca. 1/3 (Stand November 2007). Pro Tag verfüttern wir zwischen 6-7 Tonnen.


Blick in den Mischer                                      Schnecke die nach dem Mischen das Futter in den Fermenter schiebt


Unter dem schrägen Dach in der Mitte des Bildes sieht man den Überlaufschacht. Durch das schwarze Rohr am Fermenter wird Gülle oder auch Wasser eingelassen. Auf dem Fermenter sieht man, mit dem blauen Motorgehäuse, ein REMA Flügelrührwerk auf dem Nachgärer, mit rotem Motorgehäuse, ein Flügelrührwerk von der Firma FTS. Auch gut zu erkennen die Gasleitung aus Edelstahl. Durch sie geht das Biogas in einen Foliengasspeicher (180m³).


Gasleitung                                                                            Foliengasspeicher

 

Das ist unser Blockheizkraftwerk (BHKW) auf dem roten Untergestell ist rechts der MAN Gasmotor zu sehen. Es handelt sich dabei um einen wassergekühlten, stehenden 4-Takt-Otto-Gasmotor mit 6 Zylindern in Reihe, mit Turbolader. Er hat eine elektrische Leistung von 100 kW und eine thermische Leistung von 120 kW. Er benötigt dafür 45,3 Nm³ Biogas in der Stunde. Er treibt den Generator (links) an, der den Strom erzeugt. Dieser läuft konstant mit 1500 U/min. Das dicke Rohr in der Mitte des Bildes ist das Abgasrohr. Rechts oben in der Ecke sieht man die Gasleitung die zum Motor führt. Als dieses Bild aufgenommen wurde war gerade Ölwechsel fällig. Deswegen das Ölfass rechts im Bild. Wir machen Ölwechsel nach 400 Betriebsstunden und benötigen dafür ca.35 l.                         

Der Strom wird nach Abzug der Prozessenergie (ca. 9%) ins öffentliche Netz eingespeist. Die entstehende Wärme, durch die Motorkühlung, wird für die Fermenterheizung (ca. 25%) benötigt. Außerden heizen wir unser eigenes Wohnhaus (ca.210 m²) ink. Warmwasserbereitung. Wir haben 2007 ein Haus in der Nachbarschaft an unseren Nahwärmenetz angeschlossen.

Dies ist das Herzstück der Anlage, der Schaltraum. Im Vordergrund des Bildes ist der Schaltschrank für das BHKW, im Hintergrund der Schrank für die Enbringtechnik, die Rührwerke und Fermenterheizung. Wir haben uns für einen hohen Automatisierungsgrad entschieden, weil es für uns wichtig ist, das die Anlage zuverlässig und sicher funktioniert und im Störungsfall eine Alarmierung erfolgt.


Hauptmenüanzeige hinterer Schrank                                       BHKW Gebäude mit Zwangsbelüfter